Gaywacke

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Fotomikroskopische Aufnahme einer feldspathischen Wacke (Sandstein). Das obere Bild ist im ebenen polarisierten Licht (PPL); das untere Bild ist im kreuzpolarisierten Licht (XPL). Blaues Epoxid füllt die Porenräume.

Fotomikroskopische Aufnahme einer lithischen Wacke (Sandstein). Das obere Bild ist in planar polarisiertem Licht (PPL), das untere in kreuzpolarisiertem Licht (XPL) aufgenommen. Blaues Epoxid füllt die Porenräume.

Grauwacke ist eine Sandsteinart, die im Allgemeinen durch ihre Härte, dunkle Farbe und schlecht sortierte, kantige Körner aus Quarz, Feldspat und kleinen Gesteins- oder Steinfragmenten in einer kompakten, tonig-feinen Matrix gekennzeichnet ist. Es handelt sich um ein texturell unreifes Sedimentgestein, das im Allgemeinen in paläozoischen Schichten vorkommt. Die größeren Körner können sand- bis kiesgroß sein, und das Matrixmaterial macht im Allgemeinen mehr als 15 % des Volumens des Gesteins aus. Der Begriff „Grauwacke“ kann verwirrend sein, da er sich entweder auf den unreifen (Gesteinsfragmente) Aspekt des Gesteins oder auf die feinkörnige (Ton) Komponente des Gesteins beziehen kann.

Der Ursprung der Grauwacke war problematisch, bis man Trübeströme und Turbidite verstand, da nach den normalen Gesetzen der Sedimentation Kies, Sand und Schlamm nicht zusammen abgelagert werden sollten. Die Geologen führen die Bildung von Turbiditen heute auf unterseeische Lawinen oder starke Trübungsströme zurück. Dadurch wird das Sediment aufgewirbelt und es entstehen Schlämme aus gemischten Sedimenten, in denen das Gestein eine Vielzahl von Sedimentationsmerkmalen aufweisen kann. Für die Theorie der Entstehung von Trübeströmen spricht, dass Ablagerungen von Grauwacken an den Rändern der Kontinentalschelfe, an den Böden ozeanischer Gräben und an den Basen von Gebirgsbildungen zu finden sind. Sie kommen auch in Verbindung mit Schwarzschiefern aus der Tiefsee vor.

Greywackes sind meist graue, braune, gelbe oder schwarze, stumpf gefärbte sandige Gesteine, die in dicken oder dünnen Schichten zusammen mit Schiefer und Kalksteinen auftreten können. Sie sind in Wales, im Süden Schottlands, im Longford-Massiv in Irland und im Lake-District-Nationalpark in England weit verbreitet; sie bilden den Großteil der Hauptalpen, die das Rückgrat Neuseelands bilden. Sie können eine große Vielfalt an Mineralien enthalten, vor allem Quarz, Orthoklas- und Plagioklas-Feldspäte, Kalzit, Eisenoxide und graphitische, kohlenstoffhaltige Stoffe sowie (bei den gröberen Gesteinen) Bruchstücke von Gesteinen wie Feldspat, Hornstein, Schiefer, Gneis, verschiedene Schiefer und Quarzit. Zu den anderen Mineralien, die darin vorkommen, gehören Biotit, Chlorit, Turmalin, Epidot, Apatit, Granat, Hornblende, Augit, Sphen und Pyrit. Das Zementmaterial kann kieselig oder tonig sein und ist manchmal kalkig.

In der Regel sind Grauwacken nicht fossilführend, aber organische Reste können in den feineren Schichten, die mit ihnen verbunden sind, häufig vorkommen. Ihre Bestandteile sind in der Regel nicht sehr rund oder poliert, und die Gesteine sind oft durch Rekristallisation, z. B. durch Einlagerung von Siliziumdioxid, stark aufgeschlossen. In einigen Gegenden sind die Grauwacken gespalten, aber sie zeigen diese Phänomene viel weniger perfekt als die Schiefer. Zu den Varietäten gehören die feldspatreiche Grauwacke und die lithische Grauwacke, die reich an kleinen Gesteinsfragmenten ist.

Obwohl die Gruppe so vielfältig ist, dass sie mineralogisch nur schwer zu charakterisieren ist, hat sie einen festen Platz in der petrographischen Klassifikation, da diese eigentümlichen zusammengesetzten arenatischen Ablagerungen in silurischen und kambrischen Gesteinen sehr häufig sind und in mesozoischen oder känozoischen Schichten weniger häufig vorkommen.Vorlage:Fakt Ihre wesentlichen Merkmale sind ihr kiesiger Charakter und ihre komplexe Zusammensetzung. Durch zunehmende Metamorphose gehen Grauwacken häufig in Glimmerschiefer, Chloritschiefer und Sedimentgneise über.

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Hier ist ein Video von der Zertrümmerung der Grauwacke

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