Cucurbits, Bacterial Wilt

Erwinia tracheiphila

Bacterial wilt, verursacht durch Erwinia tracheiphila, ist eine ernsthafte Bedrohung für die kommerzielle Gurken- und Melonenproduktion und gewinnt im Kürbis- und Squash-Anbau rasch an Bedeutung.

Identifizierung:

Die Ausprägung der Symptome variiert bei den verschiedenen Pflanzenarten. Gurken- und Melonenpflanzen sind stark betroffen; einzelne Ausläufer oder ganze Pflanzen welken und sterben schnell ab. Oft erscheinen die befallenen Pflanzenteile dunkelgrün, bevor sie irreversibel verwelken. Die Welke ist zu Beginn der Saison am stärksten, wenn die Pflanzen schnell wachsen. Sommerkürbis und Kürbis können in der Hitze des Tages stark welken und sich bis zum Morgen teilweise erholen. Das Laub erscheint gelb, bevor die gesamte Pflanze zusammenbricht und abstirbt. Junge Kürbispflanzen verlieren ihre Wuchskraft und sterben innerhalb von zwei Wochen nach Auftreten der ersten Symptome ab. Das Wetter hat wenig Einfluss auf das Auftreten der Welke, kann aber die Geschwindigkeit der Symptomausprägung beeinflussen.

Lebenszyklus:

E. tracheiphila wird innerhalb und zwischen Feldern durch den gestreiften Gurkenkäfer verbreitet. Das Bakterium wird mechanisch durch Kontakt mit kontaminierten Mundwerkzeugen übertragen und vermehrt sich nicht innerhalb des Käfers. Die Käfer ernähren sich von Blättern und Stängeln, E. tracheiphila vermehrt sich in der Wunde, dringt in die Xylemgefäße (wasserleitendes Gewebe) ein und wandert durch die Blattstiele zu den Stängeln. Massen von Bakterien, Gummen und Harz verstopfen das Gefäßsystem, was zur Welke führt. Die Bakterien verbreiten sich über die benachbarten Xylemgefäße in der gesamten Pflanze. Befallene Pflanzen dienen als Bakterienreservoir für nachfolgende Infektionen. Gurken und Zuckermelonen sind anfälliger für die bakterielle Welke als Winterkürbisse und Wassermelonen.

Kulturkontrollen & Vorbeugung:

  • Da dieses Bakterium systemisch übertragen wird, sind Kupferspritzmittel wirkungslos. Gurkenkäfer müssen durch geeignete Insektizidprogramme bekämpft werden.
  • Nutzen Sie die Fruchtfolge, um die Käferzahlen in angrenzenden Gebieten zu reduzieren.
  • Roggen Sie infizierte Pflanzen.
  • Spinnvlies-Reihenabdeckungen schließen Käfer aus.
  • Pflanzen Sie eine gespritzte Perimeter-Fallenkultur von Blue Hubbard Squash an, um anfälligere Kulturen zu schützen.
  • Resistente Gurkensorten werden derzeit entwickelt. Bei Melone wurde keine Resistenz festgestellt.

Chemische Bekämpfung &Pestizide:

Die Bakterienwelke kann nicht direkt mit Bakteriziden bekämpft werden, sondern wird durch die Bekämpfung des gestreiften Gurkenkäfers kontrolliert. Aktuelle Informationen zu Pestiziden zur Bekämpfung des gestreiften Gurkenkäfers finden Sie auf der Website New England Vegetable Management Guide.

Insekten, die diese Krankheit übertragen oder beeinflussen können:

  • Gurkenkäfer, gestreift

Kulturen, die von dieser Krankheit betroffen sind:

  • Gurken, Zuckermelonen und Wassermelonen
  • Kürbis, Kürbis und Kürbisse

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